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Gymnasiallehrer wollen zurück zur verbindlichen Empfehlung

MAGDEBURG. Seit 2012 haben Eltern in Sachsen-Anhalt die freie Wahl, auf welche weiterführende Schule sie ihr Kind schicken wollen. Rund ein Drittel scheitere bis zur 10 Klasse sagt der Philologenverband und fordert die Rückkehr zur verbindlichen Empfehlung.

Aus Sicht der Gymnasiallehrer scheitern zu viele Kinder auf dem Weg zum Abitur. Sie fordern deshalb das Ende der freien Schulwahl und ein Zurück zu verbindlichen Laufbahnempfehlungen. Von 100 Schülern müssten 30 bis 35 das Gymnasium vor dem Ende der zehnten Klasse wieder verlassen, sagte der Vorsitzende des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt, Jürgen Mannke, in einem am Samstag erschienenen Interview der «Magdeburger Volksstimme». «Wir müssen zurück zur verbindlichen Schullaufbahnempfehlung, weil die zu 90 Prozent richtig liegt.»

diametrale Richtungspfeile

Die verbindliche Schullaufbahnempfehlung liege zu 90 Prozent richtig, betont der Philologenverband Sachsen-Anhalt. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Früher hatte es je nach Leistung eines Schülers eine verbindliche Empfehlung gegeben, ob das Kind ein Gymnasium besuchen soll. Dies hatte die CDU/SPD-Koalition abgeschafft und den Eltern im Jahr 2012 Wahlfreiheit gegeben. (dpa)

zum Bericht: Mikrozensus: Bildungsgrad der Eltern bestimmt die Schullaufbahn
zum Bericht: VBE sieht viele Schüler nach Freigabe der Grundschulempfehlung überfordert

Ein Kommentar

  1. Vielleicht würde es genügen, die Schulempfehlung für die 5. Klasse verbindlich zu machen? ( Wer ab 6. noch wechseln will …)

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