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Kaum Arbeiterkinder unter Professoren

BONN. Arbeiterkinder sind unter Hochschullehrern die Ausnahme. Das legt eine repräsentative Befragung von Professoren in Nordrhein-Westfalen nahe. Nur rund jeden Neunten (11 Prozent) zählten die Forscher zur Herkunftsgruppe «niedrig». Dazu gehören Kinder von Arbeitern, Angestellten in ausführender Tätigkeit oder Beamten im einfachen oder mittleren Dienst. Dagegen ordneten sie mehr als jeden Dritten (34 Prozent) der Herkunftsgruppe «hoch» zu. Darunter fallen Kinder von Akademikern, aber auch von Freiberuflern mit einem hohem Einkommen.

Mehr als jeder vierte Hochschullehrer (27 Prozent) hat Eltern, die Angestellte oder Beamte ohne Hochschulabschluss sind und wird unter der Herkunftsgruppe «mittel» eingestuft. Genauso viele (27 Prozent) gehören zur Herkunftsgruppe «gehoben». Das sind die Kinder von Eltern, die zwar nicht studiert haben, aber dennoch in gehobener beruflicher Stellung sind. Für die Umfrage wurden 1340 Professoren interviewt. Über sie berichtet die Zeitschrift «Forschung & Lehre» (Ausgabe 6/2014). dpa

Ein Kommentar

  1. Um diese Zahlen richtig einzuordnen, wären Vergleiche mit Frankreich, England, USA, Schweiz und anderen großen Staaten wie Brasilien, Indien, … interessant.

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