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Landtagskommission berät langfristige Schulentwicklung

WIESBADEN. Erster Arbeitstag für die Enquete Kommission des hessischen Landtags zur Schulentwicklung. Der von Hessens Regierung angestrebte Bildungsgipfel zur Befriedung der Schulpolitik war von Opposition und Verbänden verhalten aufgenommen worden, auch wenn die SPD ihre Teilnahme signalisiert hat.

Die neugegründete Landtagskommission zum hessischen Bildungssystem hat ihre Arbeit aufgenommen. «Wir wollen in der Enquetekommission die Schulentwicklung in Hessen jenseits ideologischer Grabenkämpfe aus wissenschaftlicher Perspektive erörtern», sagte der Vorsitzende Marcus Bocklet (Grüne).

In den Beratungen zeichnete sich ab, dass der demografische Wandel und sinkende Schülerzahlen wichtige Themen sein werden. Im laufenden Schuljahr besuchen 631 000 Schülerinnen und Schüler die hessischen Schulen. 2025 werden es nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes etwa 80 000 weniger sein. Der SPD-Abgeordnete Gerhard Merz sprach sich dafür aus, den zweiten Bildungsweg und Schulen für Erwachsene mitzubetrachten. «Es geht ja auch um die Durchlässigkeit des Bildungssystems», sagte er.

Im Gegensatz zu den anderen Landtagsausschüssen beschäftigen sich Enquetekommissionen nicht mit aktueller Politik, sondern mit langfristigen Entwicklungen. Neben der Kommission, beantragt von der SPD, wollen CDU und Grüne auf einem Bildungsgipfel umfassende Vorschläge für das hessische Schulsystem erarbeiten lassen. Beide Ansätze ergänzten sich, sagte die CDU-Abgeordnete Bettina Wiesmann. (dpa)

zum Bericht: SPD will Agenda bei schwarz-grünem Bildungsgipfel in Hessen mitbestimmen

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