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Niedersachsens Rechnungshof fordert: Lehrerstellen streichen

HANNOVER. Der Protest der Betroffenen dürfte dem Landesrechnungshof Niedersachsen gewiss sein: Er schlägt den Abbau tausender Stellen im Landesdienst vor. Auf der Suche nach Einsparungen und im Kampf gegen überflüssige Ausgaben des Landes sind die Prüfer erneut fündig geworden.

Der niedersächsische Landesrechnungshof sieht erneut viele Gründe zur Kritik im Umgang mit öffentlichen Geldern. In seinem 167-seitigen Bericht listet er eine Vielzahl von Einsparmöglichkeiten für das Land auf. Für die Schulen schlagen die Prüfer folgendes vor:  Von 2003 bis 2013 sanken Niedersachsens Schülerzahlen um 110 000 auf 991 000. Mögliches Einsparpotenzial: 4200 Lehrerstellen. Durch die umstrittene Erhöhung der Unterrichtszeit für Gymnasiallehrer und eine ausgesetzte Altersvergünstigung habe sich zudem ein Einsparpotenzial von 1750 Lehrerstellen ergeben. Die Landesregierung nutze es aber für den Ausbau der Ganztagsschulen, so kritisiert der Rechnungshof. dpa

Zum Kommentar: Der Rechnungshof geht zu weit

 

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