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Versuchter Kindesmissbrauch: Deutschem Lehrer drohen in den USA 17 Jahre Haft

TUCSON. Über die Zukunft eines Gymnasiallehrers aus Schleswig-Holstein, der in den USA für einen geplanten sexuellen Missbrauch von Kindern in Untersuchungshaft sitzt, wird im Herbst entschieden. Das zuständige Gericht in Tucson im Bundesstaat Arizona setzte die Urteilsverkündung für den 6. Oktober an, wie eine Gerichtssprecherin auf Anfrage sagte.

Der Lehrer aus Rendsburg bekannte sich bereits schuldig, bei einem vermeintlichen Vermittler mehrere Termine für Sex mit Mädchen zwischen fünf und elf Jahren in Mexiko gebucht zu haben. Er sei dafür im Juni vergangenen Jahres in die USA gereist, um seinen Ansprechpartner zu treffen und nach Mexiko weiterzureisen. Er wurde direkt am Flughafen in Arizona festgenommen. Bei dem Organisator handelte es sich in Wirklichkeit um einen verdeckten Ermittler der Polizei.

Sollte der Richter einem ausgehandelten Vergleich zwischen der Staatsanwaltschaft und dem Angeklagten annehmen, droht dem Deutschen eine Haftstrafe zwischen 12 und 17 Jahren. Die Anklage vermutet, dass er in den Monaten vor seiner Festnahme mehrfach mit dem gleichen Ziel für jeweils wenige Tage nach Süd- und Mittelamerika gereist sei. dpa

Zum Bericht: Missbrauchsvorwürfe: Deutschem Lehrer droht in den USA extrem hohe Haftstrafe

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