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Bayerische Städte fordern einheitlichen Ganztag

MÜNCHEN. Ein Wirrwar bei der schulischen Ganztagsbetreuung beklagt Ulrich Maly, Präsident des bayerischen Städtetags und fordert mehr Geld für Schulen.

Bayerns Städte ärgern sich über das Durcheinander bei der schulischen Ganztagsbetreuung. «Wir brauchen eine Harmonisierung bei Trägerschaft und Finanzierung von Ganztagsangeboten», sagte der Vorsitzende des Bayerischen Städtetages und Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD). «Die Zusammenarbeit von Schule und Betreuungsangeboten muss verbessert werden.» Zudem solle der Freistaat Ganztagsschulen personell und finanziell besser ausstatten.

Die Zusammenarbeit von Schule und Betreuungsangeboten müsse verbessert werden, findet Nürnbergs Bürgermeister Ulrich Maly (SPD) Foto: Freud /Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Die Zusammenarbeit von Schule und Betreuungsangeboten müsse verbessert werden, findet Nürnbergs Bürgermeister Ulrich Maly (SPD) Foto: Freud /Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Maly hofft, dass beim Kommunalgipfel von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) im Herbst die aus seiner Sicht unbefriedigende Situation deutlich zur Sprache kommt. So beklagen die Kommunen etwa den Wirrwarr zwischen Horten und schulischer Mittagsbetreuung. «Das Durcheinander mit einem Dutzend unterschiedlicher Angebote in Schulen und Horten muss harmonisiert und gegliedert werden», sagte Maly. (dpa)

Pressemitteilung des bayerischen Städtetags

zum Bericht: Jetzt doch: Bayrischer Kultusminister behält 829 Lehrerstellen für Ganztag und Inklusion

2 Kommentare

  1. Im Herbst?! Da können die SuS nur hoffen, dass das in den Ferien geschieht. Wenn nicht, dann wird es ein herrlicher Spaß für alle SuS, die in der Ganztagsbetreuung sind. Eltern wollen Planungssicherheit. Es gibt nicht mehr viele Familien in denen mehrere Generationen in einem Haus leben und sich eine Großmutter nachmittags evtl. um die Kinder kümmert.

    • Pressemitteilungen sind immer eine Sache.

      Aber wenn im Herbst (bekanntlich der Zeitraum grob zwischen dem 20. September und 20. Dezember) etwas zur Sprache kommt, heißt es noch lange nicht, dass sich an der Situation überhaupt und falls ja wie zeitnah etwas ändert. Man kann sich auch in gemütlicher oder gereizter Stammtischatmosphäre darüber aufregen und dann doch nichts tun.

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