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Forscher: Fünftklässler profitieren von kleinen Buchstaben

HAIFA. Eng bedruckte Seiten, stehen sprichwörtlich für eine große Massen an schwer zu bewätigendem Lesestoff. Kindern, die schon eine gewisse Lesekompetenz erworben haben, helfen sie Texte besser zu verstehen, so Wissenschaftler der Universität Haifa.

Dank kleinerer Buchstaben können manche Kinder besser lesen. Nachweisen lässt sich dieser Effekt aber nur bei Schülern, die schon ein gutes Lesevermögen haben. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Universität Haifa. Sie manipulierten Texte durch kleine Veränderungen, indem sie die Größe der Buchstaben reduzierten, den Abstand zwischen den Zeilen verringerten oder die Zeilen verlängerten. Ihren Ergebnissen zufolge profitieren Fünftklässler, die schon gut lesen können, von kleineren Buchstaben. Sie konnten anschließende Fragen zum Text besser beantworten.

Eng bedruckte Seiten sind oft unangenehm zu lesen. Foto: von Pfarrei St. Bonifatius Berlin /flickr (CC BY 2.0)

Eng bedruckte Seiten sind oft unangenehm zu lesen. Foto: von Pfarrei St. Bonifatius Berlin /flickr (CC BY 2.0)

Eine Erklärung könnte sein, dass sich die Schüler bei kleineren Buchstaben stärker auf den Text konzentrieren und langsamer lesen müssen. So bleibt ihnen der Inhalt stärker im Gedächtnis. Keinen Unterschied machten die Veränderungen am Text bei Zweitklässlern, die noch immer dabei waren, lesen zu lernen. Kleinere Buchstaben oder längere Zeilen waren für sie eine zusätzliche Hürde und wirkten sich negativ auf das Textverständnis aus. An der Untersuchung waren 90 Kinder beteiligt. (dpa)

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