Sachsen: Schüler sollen möglichst früh schwimmen lernen

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DRESDEN. Sächsische Schüler sollen spätestens nach der zweiten Klasse schwimmen können. Das Kultusministerium sieht aber auch die Eltern in der Pflicht

Jeder zehnte Zweitklässler in Sachsen kann nicht schwimmen. 90 Prozent der Kinder dieser Altersklasse haben mindestens das Seepferdchen und können sich so in gefährlichen Situationen eine Zeit lang über Wasser halten, wie das Kultusministerium in Dresden mitteilte. Ziel sei es, den Jungen und Mädchen möglichst früh das Schwimmen beizubringen. Deshalb wird der Schwimmunterricht im Freistaat seit fünf Jahren bereits in der zweiten Klasse angeboten.

Schwimmen: Er kann’s, und die meisten Zweitklässler in Sachsen auch. Foto: Martin Terber / flickr (CC BY 2.0)
Schwimmen: Er kann’s, und die meisten Zweitklässler in Sachsen auch. Foto: Martin Terber / flickr (CC BY 2.0)
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In der Regel übten die Schüler einmal wöchentlich für eine Stunde in einem der 54 Schulschwimmzentren im Wasser, hieß es. Im gesamten Schuljahr müssen es mindestens 35 Stunden sein. Das Ministerium sieht aber auch die Eltern in der Pflicht. Wenn Väter und Mütter mit ihren Kindern ins Schwimmbad gingen, dann sei das nicht nur ein schöner Freizeitspaß, sondern auch gut für die Entwicklung der Kinder. Es sei wie beim Sprechen- und Lesenlernen: Fleißiges Üben führe zum Erfolg. (dpa)
zum Bericht: Bademeister fordern besseren Schwimmunterricht

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