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Jungoffiziere dürfen nicht länger an Schulen in Baden-Württemberg werben

STUTTGART. Jungoffiziere dürfen nicht an Schulen in Baden-Württemberg für Jobs bei der Bundeswehr werben. Eine neue Vereinbarung zwischen dem Land und der Armee stelle stärker heraus, dass die sicherheitspolitische Bildung an den Schulen in Baden-Württemberg ausgewogen angelegt sein muss, teilte das Kultusministerium in Stuttgart mit. Werbung von Jungoffizieren für Tätigkeiten bei der Bundeswehr dürfe es nicht geben. Zudem sieht die neue Vereinbarung vor, dass etwa Referendare nicht gegen ihren Willen während ihrer Ausbildung an Angeboten der Bundeswehr teilnehmen müssen.

Jugendoffiziere gehen in Schulen, um über die Bundeswehr und ihre Einsätze zu informieren. Foto: An honorable german / Flickr (CC BY 2.0)

Jugendoffiziere gehen in Schulen, um über die Bundeswehr und ihre Einsätze zu informieren. Foto: An honorable german / Flickr (CC BY 2.0)

Die Kooperationsvereinbarung von Kultusminister Andreas Stoch (SPD) und Oberst Michael Kuhn vom Landeskommando Baden-Württemberg ersetzt eine Fassung von 2009. Stoch hatte jüngst angekündigt, dass neben der Bundeswehr künftig auch Friedensorganisationen an der politischen Bildung an Schulen in Baden-Württemberg mitwirken sollen. Ein Grundsatzpapier soll festlegen, wie die Organisationen prominenter in der Friedenserziehung verankert werden können. dpa

Zum Bericht: Bundeswehr-Auftritte an Schulen: Grün-Rot räumt Referendaren ein „Verweigerungsrecht“ ein

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