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Lehrerfortbildung zum Thema Kinderarbeit

DÜSSELDORF. Die UN-Kinderrechtskonvention feiert Geburtstag: Vor 25 Jahren einigten sich Staaten auf der ganzen Welt auf den Beschluss über die Rechte von Kindern. Das Thema Kinderarbeit gehört trotzdem noch lange nicht der Vergangenheit an. Nach Angaben der Kindernothilfe müssen weltweit immer noch 168 Millionen Kinder arbeiten. Um das Thema in die Schulen zu tragen, veranstaltet das Hilfswerk Fortbildungen für Lehrer aus dem Bereich Gesellschaftslehre und Religion.

Arbeit für Kinder unter 14 ist in Peru verboten. Foto: Christian Herrmanny

Arbeit für Kinder unter 14 ist in Peru eigentlich verboten. Foto: Christian Herrmanny

„Die Kinderarbeit gibt es nicht! Ausprägungen und Ursachen sind spezifisch für ein Land und die lokalen Gegebenheiten“, so die Kindernothilfe. Einsteigend mit der Frage nach dem Verständnis von Kinderarbeit der Teilnehmenden biete die Fortbildung anhand des letzten Weltberichtes zur Kinderarbeit (ILO September 2013) einen aktuellen Überblick über internationale Regelungen, Verbreitung, Formen und Ursachen von Kinderarbeit. Im zweiten unterrichtspraktischen Teil soll nach eigenen Angaben die Problematik exemplarisch anhand der Situation in der Stadt Cajamarca, Peru, erarbeitet werden. Dort arbeiten laut Hilfswerk schon sechsjährige Kinder in einfachen Ziegelmanufakturen, weil ihre Eltern nicht in der Lage sind, ihre Familien allein zu ernähren.

Die Fortbildung beginnt am Freitag, 5. September, um 15 Uhr in der Geschäftsstelle der Kindernothilfe, Düsseldorfer Landstraße 180, 47249 Duisburg, und dauert voraussichtlich drei Stunden. Sie richtet sich an Lehrer aller Schulformen der Jahrgangsstufe 5/6 und biete konkrete Ideen und vielfältige Materialien, wie Arbeitsblätter, Filme, Fotos, Originalgegenstände, um das Thema im Unterricht kompetenzorientiert umzusetzen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Gruppengröße per E-Mail an Imke.Haeusler@knh.de erforderlich.

Titelbild: Christian Herrmanny

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