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Tagung gibt Impulse für die Demokratie-Erziehung an Schulen

BIELEFELD. Die Bielefelder Schulprojekte feiern am 9. September 40-jähriges Bestehen. Diesen runden Geburtstag begehen Laborschule und Oberstufen-Kolleg gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik bereits am 5. und 6. September mit der Tagung „Differenz erleben – Gesellschaft gestalten“.

„Demokratische Schulentwicklung beabsichtigt, Kindern und Jugendlichen bei sie betreffenden Entscheidungen im Schulleben wie im Unterricht eine ernsthafte Mitbestimmung einzuräumen, um sie in ihrer Persönlichkeit und ihrem zivilgesellschaftlichen Handeln im Sinne eines Empowerments zu stärken“, heißt es auf der Internetseite zur Veranstaltung. Ziel der Tagung ist „die professionelle Verständigung darüber, wie demokratische Erziehung innerhalb der Dialektik von Freiheit und Verantwortung zeitgemäß gestaltet werden kann“. Dazu gehöre auch die Frage, an welcher demokratietheoretischen Perspektive sich Schulentwicklung normativ orientieren soll.

Zum 40-jährigen Bestehen veranstalten die Bielefelder Schulprojekte Laborschule und Oberstufen-Kolleg zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. eine Tagung zum Thema "Demokratie-Erziehung". Screenshot von www.uni-bielefeld.de/osk/tagung2014

Zum 40-jährigen Bestehen veranstalten die Bielefelder Schulprojekte Laborschule und Oberstufen-Kolleg zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. eine Tagung zum Thema „Demokratie-Erziehung“. Screenshot von www.uni-bielefeld.de/osk/tagung2014

Neben zwei Vorträgen, die Impulse aus demokratietheoretischer und bildungspolitischer Perspektive geben sollen, sieht das Tagungsprogramm Arbeitsgruppen vor, in denen jeweils Spannungsfelder professionellen Handelns von Demokratiepädagogen bearbeitet werden. Unter anderem beschäftigen sich die Arbeitsgruppen mit den Themen „Fachunterricht“, „Demokratiepädagogischer Projektunterricht“ und „Partizipation in der Schulentwicklung“.

Innerhalb der Arbeitsgruppen soll laut Organisatoren ein deutlicher Bezug zwischen Theorie und Praxis hergestellt werden, „zum Beispiel indem wissenschaftliche Thesen anhand der Rekonstruktion eines konkreten Falls aus der Praxis entwickelt, Ergebnisse aus empirischen Studien aus der Praxisperspektive heraus kommentiert oder Praxisforschungsergebnisse im Lichte demokratiepädagogischer Theoriebezüge diskutiert werden“. Es ist geplant, innerhalb der Gruppen pro Zeitfenster von zweieinhalb Stunden jeweils vier wissenschaftliche oder praktische Projekte vorzustellen und zu diskutieren.

Eine Anmeldung ist im Internet möglich. Die Tagungsgebühr beträgt 40 Euro für Studierende sowie Referendare und 70 Euro für Vollbeschäftigte.

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