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Lehrer offenbart 15-jähriger Schülerin seine Liebe – nun droht ihm der Rauswurf

FULDA. Das Schulamt im hessischen Fulda ermittelt gegen einen Lehrer, der sich in eine 15-jährige Schülerin verliebt und ihr dies gestanden hat. Nun werde geprüft, ob ein Disziplinarverfahren eingeleitet werde, sagte der stellvertretende Fuldaer Schulamtsleiter Stephan Schmitt. Er bestätigte einen Bericht der «Fuldaer Zeitung.»

Nach den Ferien werde der Mann in der Fuldaer Schule nicht mehr unterrichten. Der Pädagoge sei vor sieben Jahren wegen eines ähnlichen Vorfalls bereits versetzt worden. Eine Anzeige liege im aktuell Fall gegen den Lehrer nicht vor. Das Mädchen und die Eltern hätten davon Abstand genommen. Herausgekommen war der Fall kurz vor den Ferien, als der Lehrer für Religion, Politik, Wirtschaft und Geschichte der Schülerin seine Liebe offenbarte.

Der Lehrer habe die 15-Jährige in keiner Form bedrängt, sagte Schmitt. Es sei zu keinerlei körperlichem Kontakt gekommen. «Der betroffene Kollege hat sein Fehlverhalten aber eingestanden und wird sich in psychiatrische Behandlung begeben.» Ein mögliches Disziplinarverfahren kann unterschiedlich ausgehen. Denkbar sind eine Missbilligung, eine Ermahnung, eine Versetzung, eine Suspendierung oder der Rauswurf aus dem Schuldienst. dpa

 

 

3 Kommentare

  1. da nichts passiert ist, der lehrer von sich aus in therapie geht, die eltern nichts gegen ihn unternehmen wollen, wurd es wohl auf eine missbilligung und versetzung hinauslaufen. erst im wiederholungsfall fände ich den rauswurf angemessen – dann aber auch notwendig.

  2. Ich kann sowas immer nicht nachvollziehen. Ich finde 15-Jährige zuweilen hübsch, süß und sympathisch, Gefühle, die man auch einer Tocher entgegenbringen kann/sollte. Aber sexuell? Das fände ich falsch, völlig abwägig, auf die Idee komme ich bei meinen Schülerinnen überhaupt nicht, bei noch keiner einzigen (von weit über 1000) auch nur ansatzweise. Und was soll ich sonst mit ihr anstellen? Mit in die Disco? Oder nach Wacken/Rock am Ring etc.?

    Und wenn sich so ein Vorfall auch noch wiederholt, sollte der Lehrer mal seine Motive für den Beruf überdenken bzw. dann gehört er auch aus dem Dienst entfernt.

    • Dass der Lehrer vor sieben Jahren bereits wegen des gleichen Sachverhalts versetzt wurde, wirft ein anderes Licht auf die Sache, die ich in meinem ersten Kommentar überlesen habe.

      Wenn er schnell studiert hat, war er beim ersten Vorfall mindestens 25, heute also mehr als doppelt so alt wie die Schülerin. Wahrscheinlicher ist er heute mindestens 40 oder so. Das ist schon sehr bedenklich, glücklicherweise ist nichts passiert.

      So lange er noch in Therapie ist, sollte er von Schülerinnenkontakt suspendiert werden, danach versetzt und beim nächsten Vorfall in dieser Richtung vom Schuldienst entlassen werden.

      @ Küstenfuchs: Selbstverständlich soll ein Mann 15-jährige Mädchen attraktiv finden dürfen, insbesondere soll das auch Lehrern erlaubt sein. Genauso sollen Lehrerinnen auch 15-jährige Jungs attraktiv finden dürfen. Es darf allerdings auf keinen Fall in Richtung „Verliebtsein“ gehen und speziell bei Lehrern die unterrichtliche Arbeit mit den Jugendlichen beeinflussen. Umgekehrt gilt dasselbe auch für SchülerInnen, die eineN LehrerIn durchaus attraktiv finden dürfen sollen, jedoch nicht mehr.

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