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Möllring für Studiengebühren – Krtitik aus den eigenen Reihen

MAGDEBURG. Die CDU Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt will keine neue Debatte um Studiengebühren. Entsprechende Äußerungen von Wissenschaftsminster Möllring sorgen für Widerspruch.

Mit einer Sympathiebekundung für Studiengebühren hat Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) für erheblichen Widerstand auch in den eigenen Reihen gesorgt. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, André Schröder, teilte am Freitag mit: «Die Einführung von Studiengebühren steht nicht auf der Tagesordnung der Koalition. Insofern ist die Debatte zum jetzigen Zeitpunkt unnötig.» Die Grünen befürchten, dass der Studienstandort Sachsen-Anhalt mit solchen Überlegungen ins Aus geschossen wird. Die Linke bezeichnete die Idee als politischen Ladenhüter.

Gebühren seien unumgänglich für leistungsfähige Hochschulen findet Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Carsten Möllring. Foto: Finanzministerium Niedersachsen, Thomas Gasparini

Gebühren seien unumgänglich für leistungsfähige Hochschulen findet Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Carsten Möllring. Foto: Finanzministerium Niedersachsen, Thomas Gasparini

Möllring hatte nach einem Bericht der «Magdeburger Volksstimme» vor Hochschullehrern gesagt, Gebühren seien unumgänglich für leistungsfähige Hochschulen. Er habe aber gleich ergänzt, er werde die Einführung in seiner Amtszeit nicht mehr erleben. Sachsen-Anhalts Hochschulen haben gerade Konzepte vorgelegt, wie sie die Sparvorgaben des Landes erfüllen könnten.

zum Bericht: Hochschulrektoren wollen Studiengebühren zurück

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