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Sportstunde: Unsere neue Fußball-Kolumne – heute: Knallhart-Regeln für die Klassen-Stars

DÜSSELDORF. Die „Bild“-Zeitung berichtet über den neuen Trainer des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 – und irgendwie fühlte sich unser Kolumnist Fritz Schmitz beim Lesen an die Schule erinnert. Er hat einfach ein paar Wörter aus dem „Bild“-Bericht ausgetauscht. Ähnlichkeiten mit der tatsächlichen Berichterstattung sind also nicht rein zufällig. Lesen Sie mal, was dabei herausgekommen ist. 

Auf'm Platz ist wie im richtigen Leben, meint unser Kolumnist Fritz Schmitz.

Auf’m Platz ist wie im richtigen Leben, meint unser Kolumnist Fritz Schmitz.

Souverän, selbstsicher und mit Stolz begann er gestern seinen ersten Tag mit der neuen Klasse. Dazu ein kleines Lächeln im Gesicht. Sofort ist klar: Sportlehrer Felix Schaluppke  (44/Vertrag unbefristet) ist DER neue Chef bei den Pubertierenden. Und er krempelt die Klasse um.

Knallhart-Regeln für Schüler!

► ER IST DER BOSS!

Und zwar Schaluppke. Der neue Lehrer sagt: „Es gibt in jeder Klasse eine Hierarchie, aber es gibt nur einen Boss! Man muss feste Regeln haben, individuelle Ansprüche passen nicht in ein Team.“

Heißt: Wer aus der Reihe tanzt, kriegt Probleme.

Bei seiner Vorstellung in der Kabine führte Schaluppke gestern bereits Einzelgespräche, vermutlich mit Klassensprecherin Mandy Müller (13) und Super-Star Kevin-Prince Mischalske (15).

► KEIN INTERNET-UNSINN!

Die Unterrichts-Pause nach seiner Entlassung am Goethe-Gymnasium nutzte Schaluppke für ein Social-Media-Seminar. Der Lehrer: „Die Kinder haben mehr persönliche Interessen als früher. Durch ihre eigenen Web-Seiten wird‘s komplizierter und problematischer. Was ich verbiete, spreche ich aber erst intern mit den Schülern ab.“

Heißt: Twitter, Facebook, Instagram und die Internet-Seiten seiner Stars wird er genau beobachten.

► DIE KLASSE MUSS WIEDER DICHT WERDEN!

Schaluppke sagt über seine Truppe: „Es ist eine gute Klasse, die nach vorne viel Potenzial hat, aber in der Defensive einige Probleme. Ich habe viel Arbeit vor mir.“

Hier geht es zum Original-Bericht in der „Bild“.

Ein Kommentar

  1. sehr gut !!

    Die Bildungspolitiker sollten das nicht lesen, weil es all dem widerspricht, was die OECD- / Wirtschaft- / usw. -Lobby den Lehrern, Eltern und Schülern als zeitgemäßem Unterricht widerspricht. Uschi vdL vielleicht auch nicht, weil sie sonst die Hierarchie in der Bundeswehr abschafft.

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