Zehnjähriger bringt Softair-Pistole mit zur Schule – Polizei rückt an

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BIBERACH. Ein Zehnjähriger hat im schwäbischen Biberach für einen Polizeieinsatz gesorgt – mit einer Plastik-Pistole im Ranzen. Von  dem Fahrer eines Schulbusses darüber informiert, dass der geistig behinderte Junge mit einer Waffe unterwegs sei, durchsuchte die Schulleiterin dessen Tasche. Und wurde fündig. Dies berichtet der Nachrichtendienst schwäbische.de

Täuschend echt: eine Softair-Pistole. Foto: Siegfried Fries  / pixelio.de
Täuschend echt: eine Softair-Pistole. Foto: Siegfried Fries / pixelio.de

Laut Polizei handelt es sich bei der schwarzen Kunststoff-Pistole um eine sogenannte Softair-Waffe, mit der mit geringer Energie kleine Plastikkügelchen verschossen werden können. „Das Modell ist ohne Altersbeschränkung frei verkäuflich, das Mitführen in der Öffentlichkeit ist aber nicht erlaubt“, so zitiert der Nachrichtendienst einen Polizeisprecher. „Die Beamten haben die Pistole deshalb einbehalten und Ermittlungen eingeleitet, in denen auch die Aufsichtspflicht der Eltern geprüft wird.“ Die Schulleiterin war von dem Busfahrer per Handy angerufen worden und sofort zur Haltestelle gelaufen. „Dort war dann schnell klar, dass es sich um eine Spielzeugpistole handelt und keine Gefahr besteht“, sagte sie laut Bericht. „Wir haben trotzdem sofort die Polizei gerufen.“ Die Beamten gaben Entwarnung: „Der Junge hat niemanden bedroht, er hatte die Softair-Pistole lediglich in der Tasche.“ News4teachers

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