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Keine langfristige gesundheitliche Beeinträchtigung für Breidenbacher Schüler durch PCB

MARBURG/BREIDENBACH. Bei Sanierungsarbeiten an einer Schule waren im Januar erhöhte PCB-Werte gemessen wurden. Trotz leicht erhöhter PCB-Werte im Blut von 30 Schülern schließt der Kreis Marburg-Biedenkopf eine Gesundheitsgefährdung aber aus. Insgesamt sollen 60 Schulen auf PCB untersucht werden.

Die im Frühjahr in einer Schule im mittelhessischen Breidenbach entdeckten Schadstoffe sind nicht gefährlich für Schüler und Lehrer. Zu diesem Ergebnis kommt die Untersuchung von 260 entnommenen Blutproben. Zwar seien in 30 Fällen leicht erhöhte Werte der Polychlorierten Biphenyle (PCB) gefunden worden, eine «langfristige gesundheitliche Beeinträchtigung» könne aber nicht nachgewiesen werden, teilte der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit. PCB sind giftig und stehen im Verdacht, Krebs zu erregen.

Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind giftig und stehen im Verdacht, Krebs zu erregen. Illustration: Simon Strandgaard / flickr (CC BY 2.0)

Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind giftig und stehen im Verdacht, Krebs zu erregen. Illustration: Simon Strandgaard / flickr (CC BY 2.0)

Bei der Sanierung der Schule waren Anfang Januar in der Luft erhöhte Werte des Stoffes festgestellt worden. Daraufhin hatte der Landkreis als Schulträger eine freiwillige Blutuntersuchung angeboten. Zudem lässt die Behörde nach eigenen Angaben zurzeit mehr als 60 weitere Schulen auf PCB untersuchen. Wann sämtliche Ergebnisse vorliegen, ist noch unklar. (dpa)

zum Bericht: Neuer Fall von PCB-Belastung an einer Schule: GEW fordert Konsequenzen

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