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Jugendliche greifen Lehrer im Unterricht an

ERFURT. Wohl wegen des Streits Streits mit einer Schülerin erhielt ein Erfurter Lehrer unerwünschten „Besuch“ im Klassenzimmer . Wieweit das Mädchen informiert war, wurde noch nicht bekannt.

Drei Jugendliche haben einen Lehrer in Erfurt während des Unterrichts angegriffen. Die 16- und 17-Jährigen, die nicht zu der Schule gehörten, seien am Donnerstag in das Klassenzimmer gekommen und hätten den Lehrer geschlagen, teilte die Polizei mit. Einer habe den 28 Jahre alten Mann festgehalten, ein anderer ihm ins Gesicht geschlagen. Der dritte Täter habe die Sachen des Lehrers durchwühlt. Der Mann sei dabei leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher. Hintergrund des Angriffs soll ein Streit des Lehrers mit einer Schülerin sein: Einer der Angreifer, die der Polizei bekannt sind, soll das Mädchen kennen. Die Jugendlichen wurden noch nicht vernommen. (dpa)

3 Kommentare

  1. Na, da ist aber wohl eine Rüge oder ein ernstes Gespräch mit den drei Jugendlichen fällig. Bestimmt hatten sie eine schwere Kindheit.

    • Das ist ein Fall für den Schulpsychologen. Als Experte merkt er bestimmt, dass „eine Rüge oder ein ernstes Gespräch“ zu hart sind und von Voreingenommenheit zeugen. Ausgangspunkt sollte grundsätzlich Verständnis sein, besonders dann, wenn von einer schweren Kindheit ausgegangen werden muss.
      Außerdem steht noch im Raum, dass die drei Jugendlichen möglicher Weise nur einem Mädchen beistehen wollten. Dann wäre ihr Verhalten als Akt der Ritterlichkeit zu bewerten und stünde in einem ganz anderen Licht da.

    • Die Schule hat doch gar keine Sanktionsmöglichkeiten, da die drei Jugendlichen Schulfremde sind. Bleibt nur die Jugendgerichtsbarkeit – aber die spricht keine Rügen aus.

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