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Einkommensstatistik: Gymnasiallehrer kommen häufig auf 5000 Euro brutto – theoretisch

WIESBADEN. Bei Lehrkräften an weiterführenden Schulen wie dem Gymnasium ist 2012 die häufigste Besoldungsgruppe A 13 gewesen. Durchschnittliche Bruttomonatsgehälter lagen bei dieser Einordnung bei 5000 Euro – jedenfalls dann, wenn unterstellte Sozialbeiträge für die Altersversorgung der verbeamteten Lehrkräfte einfließen. Grundschullehrer sind häufig in niedrigeren Besoldungsgruppen einsortiert (Ostdeutschland E 11, Westdeutschland A 12). Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt von verbeamteten Grundschullehrkräften (A 12) lag 2012 bei 4700 Euro – wiederum einschließlich unterstellter Sozialbeiträge. Das geht aus dem Bildungsbericht des Statistischen Bundesamts hervor

Erzieher in öffentlichen Kindertageseinrichtungen sind zu 58,1 Prozent in der Entgeltgruppe E8 als Angestellte beschäftigt. Deren Bruttobezüge lagen 2012 bei durchschnittlich 3000 Euro im Monat. dpa

8 Kommentare

  1. Und seit wann ist E11 eine Besoldungsgruppe?

  2. 5000 Euro brutto in A13 erreicht man noch nicht einmal bei der höchsten Dienstaltersstufe. Woher sind denn diese Zahlen?

  3. Sehr geehrte Redaktion,
    die Seite http://oeffentlicher-dienst.info/ gibt zumindest für mein Bundesland andere (niedrigere) Zahlen aus. Rechnen die falsch?

  4. Lieber Reinhard,

    dpa gibt als Quelle das Statistische Bundesamt an. Wir haben nachrecherchiert – und die Meldung entsprechend ergänzt: Offenbar beinhaltet der Betrag die auf einen einzelnen Lehrer heruntergebrochenen Sozialaufwendungen des Staates. Wer’s selber im Bildungsbericht (S. 122) nachlesen möchte: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/BildungForschungKultur/BildungKulturFinanzen/Bildungsfinanzbericht1023206147004.pdf?__blob=publicationFile

    Herzliche Grüße
    Die Redaktion

  5. dann ist das gar kjein bericht über den verdienst, sondern darüber, was lehrer den staat „kosten“?

  6. wer weiß, wie viele menschen jetzt wieder denken, dass lehrer faule Säcke sind, denen das geld in den hintern geblasen wird. dabei sind 5000 € brutto für Akademiker nicht wirklich viel. wenn man die kaum vorhandenen (und die vorhandenen für viele nicht gewollten) aufstiegschancen berücksichtigt, ist das einkommen sogar eher gering. zum „ausgleich“ ist die arbeitsbelastung hoch und das gesellschaftliche ansehen irgendwo unterhalb vom hedgefondsmanager oder zwangsvollstrecker.

    (ich beziehe mich auf diplomierte naturwissenschaftler. bei magisterierten oder gar nur bachelorierten germanisten ist das wohl anders, weil es z.b. im journalismusbereich schlecht aussieht.)

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