Fehler beim Mathe-Abi – 50 Schüler dürfen Klausur wiederholen

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LUDWIGSHAFEN. Ein „eher seltenes Ereignis“, sagt die Schulaufsicht. Nachdem ein Lehrer die Abi-Aufgaben falsch abgetippt hatte, dürfen 50 Schüler erneut antreten.

Weil ein Lehrer beim Übertragen der Mathe-Aufgaben einen Fehler gemacht hat, dürfen Abiturienten des Carl-Bosch-Gymnasiums in Ludwigshafen die Prüfung wiederholen. Einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung «Die Rheinpfalz» bestätigte Direktor Ulf Boeckmann.

Klausur
Nach dem „eher seltenen Ereignis“, erhalten 50 Schüler des Carl-Bosch-Gymnasiums die Chance, ihre Klausuren noch einmal zu schreiben. Foto: berndschmitz / Flickr (CC BY-SA 2.0)
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Betroffen von dem Fauxpas, der nach Angaben der Schulaufsichtsbehörde ADD «eher ein seltenes Ereignis» ist, waren 50 der 130 Abiturienten der Schule, an der Chemie-Nobelpreisträger Stefan Hell 1981 Abi gemacht hatte.

Nach Darstellung der Schule hatte sich der Fehler eingeschlichen, als ein Lehrer die Aufgaben abtippte. So wurde bei einer Kurvendiskussion ein falscher Wert vorgegeben. Damit habe zwar ein logisches Ergebnis erzielt werden können, es weiche aber vom Gewünschten ab.

Nachdem der Fehler aufgefallen war, informierte die Schule die ADD und das Bildungsministerium. Den Schülern wurde angeboten, die Arbeit unter Berücksichtigung des Fehlers bewerten zu lassen – oder sie am Montag zu wiederholen. «Die meisten Schüler werden noch einmal schreiben, ich gehe im Moment von etwa 40 aus», sagte Boeckmann.

Nach Angaben von ADD-Sprecherin Eveline Dziendziol reichen die Schulen für das Abi Aufgaben beim Ministerium ein, das aus einem Pool die Prüfungsausgaben auswählt. Diese werden zurückübermittelt. (dpa)

Abituraufgaben

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