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Philologen: Mit Bafög-Millionen Lehrer entlasten – die am Gymnasium jedenfalls

SCHWERIN. Streit um die Verwendung der Bafög-Millionen in Mecklenburg-Vorpommern: Nach der Ankündigung von Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD), einen Teil des Geldes in den Ausbau der Ganztagsschulen stecken zu wollen, forderte die Gewerkschaft Philologenverband Mecklenburg-Vorpommern am Montag eine Entlastung der Gymnasiallehrer.

Er wolle an das gegebene Versprechen des Landes erinnern, die Erhöhung der Pflichtstundenzahl der Gymnasiallehrer von 25 auf 27 Wochenstunden im Jahr 2004 bei besserer finanzieller Lage des Landes wieder zurückzunehmen, sagte der Landesvorsitzende des Philologenverbandes, Jörg Seifert. Er forderte eine Absenkung der Unterrichtsverpflichtung auf 26 Wochenstunden. Dazu sollten die Bafög-Millionen eingesetzt werden, so Seifert weiter. In Mecklenburg-Vorpommern sei die Unterrichtsverpflichtung im bundesweiten Vergleich am höchsten.

Das Land kann in diesem Jahr 28,2 Millionen Euro aus den Bafög-Mitteln im Bildungsbereich einsetzen. Das Geld wird frei, weil der Bund ab 2015 die Ausbildungsbeihilfen für Schüler und Studenten von den Ländern komplett übernimmt. Die Hochschulen erhalten zu Jahresbeginn sechs Millionen Euro. dpa

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