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Rheinland-Pfalz will das Pensionsalter anheben – Lehrer protestieren

MAINZ. Lehrer in Rheinland-Pfalz wehren sich gegen die Pläne der Landesregierung zur Anhebung des Pensionierungsalters von Landesbeamten. In einem Protestschreiben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben rund 3000 Beamte gegen die Verlängerung der Lebensarbeitszeit unterschrieben, wie der Gewerkschaftsvorsitzende Klaus-Peter Hammer  in Mainz mitteilte. Die Liste sei dem Innenminister Roger Lewentz (SPD) überreicht worden.

Nach den Plänen der Regierung soll die Altersgrenze für die Beamten von 2016 an stufenweise steigen. Lehrkräfte der Jahrgänge 1953 bis 1958 müssten demnach länger arbeiten als andere Landesbeamte – und zwar bis zum Ende des jeweiligen Schuljahres, bemängelte nun die GEW. Das sei nicht nachvollziehbar. Die Gewerkschaft fordert deshalb unter anderem die Pensionierung der Lehrer bereits zum Schulhalbjahr. Für die Tarifbeschäftigten im Landesdienst war das Ruhestandsalter bereits 2012 angehoben worden. dpa

Zum Beitrag: Immer mehr Lehrer scheiden aus dem Schuldienst aus – VBE fordert Prävention gegen Frühpensionierungen

Ein Kommentar

  1. die entscheidung ist immerhin konsequent. das häufig kurze jedoch wegen abitur bzw. Abschlussprüfungen sehr intensive halbjahr werden die kollegen auch schaffen. einige vollblutlehrer freuen sich vielleicht sogar über die Verlängerung.

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