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Stadt verprellt Elterninitiative – Ganztagsschule steht ohne Essen da

PINNEBERG. Seit Jahren kümmerten sich Eltern einer Ganztagsschule im niedersächsischen Pinneberg ehrenamtlich um das Mittagsversorgung der Schüler, obwohl ihr Engagement nur als Zwischenlösung gedacht war. Die Stadt wollte – so berichtet das „Hamburger Abendblatt“ – die bestehende Cafeteria so ausbauen, dass hier von einem professionellen Caterer warme Mahlzeiten gekocht werden könne.  Aus dem Provisorium wurde ein Dauerzustand. Ein ums andere Mal seien Zusagen zum Baubeginn verschoben worden, hieß es laut Bericht seitens der Eltern. Denen reicht es jetzt: Sie stellen den Dienst ein – mit sofortiger Wirkung. Rund 1150 Schüler haben damit ab 12 Uhr keine Möglichkeit mehr, in der Schule etwas zu essen zu erhalten.

Der Baustopp sei aufgrund eines Zwei-Millionen-Lochs im Haushalt unumgänglich geworden, so verlautete der Zeitung zufolge ein Sprecher der Stadt. Davon seien auch andere Projekte betroffen; man habe nicht jeden einzelnen Betroffenen davon informieren können. Die Eltern fühlten sich von der Stadt veräppelt. „Das ist nicht nur schlechter Stil, sondern offenbart auch wenig Wertschätzung. So sieht für uns keine Zusammenarbeit aus“, so begründeten dem Blatt zufolgen die Eltern die fristlose Kündigung ihrer unentgeltlichen Arbeit. Von der Schulleitung kommt Verständnis für den Schritt. Allerdings auch Entsetzen über die Situation: „Das ist eine glatte Katastrophe.“ News4teachers

2 Kommentare

  1. man kann es auch positiv sehen: die Schüler brauchen sich nicht über schlechtes caterer-plastiktüten-essen ärgern …

  2. Das übliche Problem mit GTS landauf-landab: es darf nicht so viel kosten wie es eben kostet.

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