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Baden-Württemberg: Wolf bekräftigt Kampf für Realschule

STUTTGART. Der CDU-Spitzenkandidat für die baden-württembergische Landtagswahl 2016 macht sein Versprechen wahr, die Bildungspolitik zum zentralen Wahlkampfthema zu machen. Guido Wolf betont noch einmal sein Engagement für die Realschule.

«Wir werden dieser Schulart wieder ihren eigenen Stellenwert geben», sagte er dem «Schwarzwälder Boten» (Samstag). «Wir werden alles, was momentan unternommen wird, um die Realschule am goldenen Zügel auf den Weg der Gemeinschaftsschule zu führen, rückgängig machen.» Die CDU werde die Eigenständigkeit der Realschule ausbauen. «Wir wollen diese Schulart stärken und nicht schwächen.»

Sollte Guido Wolf 2016 zum Ministerpräsidenten Baden-Württembergs gewählt werden, kommt es wohl zu einem grundlegenden Umbau des Schulsystems kommen. Foto: Ra Boe / Wikipedia (CC BY-SA 3.0 DE)

Sollte Guido Wolf 2016 zum Ministerpräsidenten Baden-Württembergs gewählt werden, kommt es wohl zu einem grundlegenden Umbau des Schulsystems kommen. Foto: Ra Boe / Wikipedia (CC BY-SA 3.0 DE)

Die grün-rote Landesregierung hatte die Gemeinschaftsschule als neue Schulform eingeführt. Dort steht individuelle Förderung der Kinder im Fokus. Hauptschul-, Realschul- und unter gewissen Umständen auch ein Gymnasialabschluss sind möglich. Das Interesse der Realschulen, sich zur Gemeinschaftsschule zu entwickeln, hält sich aber in Grenzen. Im Schuljahr 2015/16 gehen nach jüngsten Angaben des Kultusministeriums 62 neue Gemeinschaftsschulen an den Start, darunter nur acht bisherige Realschulen. Insgesamt steigt die Zahl auf 271. (dpa)

zum Bericht: Absage an Schulfrieden: Wolf will Bildungspolitik zum zentralen Wahlkampfthema machen

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