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Saar-Familienministerin für Arbeitgeberbeitrag zu Kita-Kosten

SAARBRÜCKEN. Arbeitgeber sollten nach Ansicht von Saar-Familienministerin Monika Bachmann (CDU) einen Teil der Kita-Kosten übernehmen. Im Saarland habe sich ein Modell bewährt, bei dem neben Gemeinde, Landkreis und Landesregierung auch das Unternehmen, in dem ein Elternteil arbeitet, für die Kinderbetreuung zahlt, sagte Bachmann am Dienstag in Saarbrücken.

«Familienpolitik ist für uns auch Standortpolitik», sagte Bachmann. Sie kündigte eine Neuausrichtung der Familienpolitik der Landesregierung an. Im Saarland lebten heute Menschen aus vielen Kulturen in den unterschiedlichsten Lebensformen. «Damit das so bleibt müssen wir die Rahmenbedingungen ändern», sagte Bachmann, die in diesem Jahr Vorsitzende der Familienministerkonferenz ist.

Bis zum Jahrestreffen der Familienminister im Mai solle die Neuausrichtung vorangetrieben werden, sagte Bachmann. Das Kabinett verabschiedete ein Programm für ein «Familienfreundliches Saarland 4.0». Es sieht unter anderem die Einrichtung einer «Servicestelle Familie» und einer «Kinderhotline» bis zum Ende des Sommers vor.

Schwerpunktthemen der Familienministerkonferenz am 21. und 22. Mai in Perl soll der Ausbau der frühen Hilfen, die Etablierung von Mehrgenerationenhäuser, eine steuerliche Entlastung für Alleinerziehung und ein längerer Mutterschutz von 14 auf 20 Wochen sein. Besonders am Herzen liege ihr die Verbesserung der Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge, sagte Bachmann. Wichtig sei, dass sie schneller Deutsch lernten und integriert würden. dpa

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