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Studie: Sport erhöht Beschäftigungschancen und Einkommen

BERLIN. Ob arbeitslos, erwerbstätig oder noch in der Schule: Sport hält nicht nur fit, sondern verbessert die Erfolgschancen im Berufsleben. Die gezielte Förderung sportlicher Betätigung könnte eine sinnvolle arbeitsmarktpolitische Maßnahme sein, befinden Forscher von der Universität St. Gallen.

Wissenschaftler raten Arbeitslosen zum Sport. So könnten Laufgruppen zur Aktivierung von Langzeitarbeitslosen durchaus sinnvoll sein, heißt es in einer Studie, die vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht wurde und über die schon die «Bild»-Zeitung berichtet hatte. Der Ökonom Michael Lechner von der Universität St. Gallen erklärt darin, Sport fördere nicht nur die körperliche und geistige Fitness, sondern auch Teamgeist und Durchhaltevermögen. «Das sind alles Eigenschaften, die auf dem Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle spielen.»

Sport fördert Eigenschaften, die auch auf dem Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle spielen. Foto: Jim Larrison / flickr (CC BY 2.0)

Sport fördert Eigenschaften, die auch auf dem Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle spielen. Foto: Jim Larrison / flickr (CC BY 2.0)

Mit der Sportausübung geht der Studie zufolge in aller Regel eine gesteigerte individuelle Leistungsbereitschaft und Produktivität einher. Bei Erwerbstätigen könne sich dies positiv auf den individuellen Erfolg am Arbeitsmarkt auswirken. Bei Männern, die mindestens einmal pro Woche sportlich aktiv sind, lasse sich ein fünfprozentiges Einkommensplus beobachten. Besonders wirksam seien Sportarten im Freien, doch auch Fitnesstraining zahle sich aus.

Schon Kinder und Jugendliche profitieren vom Sport durch bessere schulische Leistungen und „Soft Skills“, die sich wiederum positiv auf die späteren Arbeitsmarktchancen auswirken. So zeigen Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) für Deutschland ebenfalls, dass Frauen, die bereits als 15-Jährige regelmäßig Sport trieben, im Durchschnitt rund sechs Prozent mehr verdienen. (News4teachers mit Material der dpa)

zum Bericht: Bildschirm statt Bolzplatz: Viele Kinder bewegen sich zu wenig

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