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Berliner CDU will Lehrer verbeamten – und streitet darüber mit der SPD

BERLIN. Die Berliner CDU geht mit ihrem Parteitag am Dienstag auf Konfrontationskurs zum Koalitionspartner SPD. In der Bildungspolitik will sie neue Schwerpunkte setzen.

Im Leitantrag setzt sich die Führung für eine Stärkung der Gymnasien, mehr Ausnahmen von der sechsjährigen Grundschule, ein Wahlpflichtfach Ethik/Religion und die Verbeamtung von Lehrern ein. Abgelehnt wird der von der SPD-geführten Bildungsverwaltung geplante gemeinsame Lehrplan von der 1. bis zur 10. Klasse. SPD-Chef Jan Stöß bezeichnete das Papier im Vorfeld bereits als «Wahlkampfgetöse» und forderte die CDU auf, an den Berliner Schulen keinen Unfrieden zu stiften. Im Herbst 2016 wird ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. dpa

Ein Kommentar

  1. …und täglich grüßt das Murmeltier!

    Über solche Verlautbarungen der CDU kann ich nur müde Schmunzeln. Man gebe in einer Suchmaschine folgende Begriffe ein: CDU, Berlin, Verbeamtung, Lehrer. Und schon bekommt man als Suchergebnis Artikel aus dem Jahr 2013 mit nahezu identischen Formulierungen.

    Und ist es nicht ein Zufall, dass sich die Berliner CDU gerade im Vorfeld des Streiks der angestellten Lehrer wieder einmal für die Verbeamtung ausspricht?

    Das alles ist für mich nichts als eine billige Anbiederung an potenzielle Wähler unter den angestellten Lehrkräften, die immer noch auf die Re-Verbeamtung der Lehrkräfte hoffen.

    Wäre diese der CDU eine wichtige Angelenheit gewesen, so hätten man von dem Koalitionspartner der SPD in Berlin (= CDU) diesbezüglich sicher mehr gehört in den vergangenen zwei Jahren.

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