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Mehr Berufsschulen können frei über eigene Geldtöpfe entscheiden

Immer mehr berufsbildende Schulen (BBS) in Rheinland-Pfalz können frei über eigene Geldtöpfe entscheiden. Damit gewinnen sie mehr Möglichkeiten, um etwa Unterrichtsausfall in Mangelfächern zu verringern sowie mehr Fortbildungen und mehr digitales Lernen zu finanzieren. Das Projekt «Eigenverantwortung, Qualitätsmanagement und Lehr- und Lernkultur» (EQuL) habe wegen des rasanten technischen Fortschritts und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels einen hohen Stellenwert für die Bildungspolitik, teilte Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann (SPD) am Donnerstag in Mainz mit.

Von 2009 bis 2013 sei das Projekt EQul an elf BBS als Konzept entwickelt worden. «Aufgrund der guten Erfahrungen bei der Auswertung des Modellversuchs haben wir nach dessen Abschluss die Zahl der EQuL-BBSen bereits auf jetzt 26 Standorte ausgebaut», erklärte Beckmann. Zum Schuljahr 2016/2017 sei die Teilnahme von sieben weiteren berufsbildenden Schulen an dem Projekt geplant. «Und in den Folgejahren soll dieser Kreis schrittweise ausgeweitet werden», kündigte der Bildungsstaatssekretär an.

Die rot-grüne Landesregierung folgt damit Empfehlungen einer Expertengruppe aus Vertretern der Wirtschaft, der Lehrerverbände und -gewerkschaften, der BBS-Schulleitungen und des Landeselternbeirats. dpa

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