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Milchreis unter Verdacht: Brechdurchfall grassierte an Kitas

PADERBORN. Vermutlich durch verdorbenen Milchreis haben 144 Kinder und 10 Erwachsene im nordrhein-westfälischen Kreis Paderborn eine Lebensmittelvergiftung erlitten. Ab Donnerstagabend seien immer mehr Kinder schlagartig an Brechdurchfällen erkrankt, wie der Kreis am Montag mitteilte. Betroffen waren drei Kindergärten in Salzkotten, einer in Borchen und eine Grundschule in Büren. Zwei Kinder zeigten so starke Symptome, dass sie zwischenzeitlich in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Sie konnten es mittlerweile aber wieder verlassen. Weitere Erkrankungsfälle traten nicht auf.

Alle Kinder hatten am Mittwoch Milchreis desselben Caterers gegessen. Daher geht das Gesundheitsamt davon aus, dass der Nachtisch mit einem Bakterium verkeimt war. Dafür spreche das plötzliche An- und Abschwellen der Erkrankung: Die Inkubationszeit des vermuteten «Bacillus cereus» beträgt 6 bis 24 Stunden. Eine erste Untersuchung der Proben brachte allerdings am Montag kein eindeutiges Ergebnis, wie eine Sprecherin am Abend sagte. Manche Proben waren kontaminiert, andere Bakterien-frei. Die Ergebnisse der Nachuntersuchungen werden bis Mittwoch erwartet. dpa

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