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Sachsen will gezielt um Lehrernachwuchs aus anderen Ländern werben

DRESDEN. In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz werde über den Bedarf ausgebildet. Lehramtsabsolventen sollen deshalb Post aus Sachsen erhalten.

Sachsen wirbt gezielt in anderen Bundesländern um neue Lehrer. Lehramtsabsolventen für Grund- und Realschulen erhalten in diesen Tagen eine speziell gestaltete Packung Russisch Brot aus Dresden sowie ein Anschreiben. Gesucht werde für das Schuljahr 2015/16 in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz, teilte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) am Freitag in Dresden mit. Dort werde über den eigenen Bedarf hinaus ausgebildet, während es in Sachsen zu wenig Nachwuchs gebe.

 Mit Russisch Brot will das sächsische Kultusministerium Lehrernachwuchs aus anderen Bundesländern in den Freistaat locken. Foto: Rainer Zenz / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)


Mit Russisch Brot will das sächsische Kultusministerium Lehrernachwuchs aus anderen Bundesländern in den Freistaat locken. Foto: Rainer Zenz / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Der Freistaat will zum kommenden Schuljahr wieder mehrere Hundert Lehrer neu einstellen, um unter anderem Lehrkräfte zu ersetzen, die altersbedingt ausscheiden. Es wird erwartet, dass der Bedarf an neuen Lehrern in den kommenden Jahren stark ansteigt. Insgesamt sind laut Koalitionsvertrag 6100 Neueinstellungen in dieser Wahlperiode geplant. Die Herstellung von Russisch Brot hat in Dresden eine lange Tradition. (dpa)

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2 Kommentare

  1. Mit was will Sachsen denn werben… mit der schlechtesten Bezahlung der Lehrer im Bundesdurchschnitt oder einer in Aussicht stehenden Nichtverbeamtung. Manchmal glaube ich, dass bei uns in Sachsen nur noch degenerierte Tattergreise an den Stellschrauben drehen… Herrgott lass endlich Hirn in Sachsen regnen und erschlage damit all die bornierten Realitätsverweigerer in der sächsischen Staatsregierung.

  2. Ist auf jeden Fall billiger als sebst auszubilden. So’n Mini-Bundesland, das nicht größer ist als der Regierungsbezirk Ostwestfalen hat’s eben nicht leicht.

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