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Winnenden-Stiftung beklagt geringe Unterstützung

WINNENDEN/MÜNCHEN. An Spenden sei in den letzten Jahren so gut wie nichts mehr reingekommen, beklagt der frühere Vorsitzende der „Stiftung gegen Gewalt an Schulen“ gegenüber dem Focus. Seit 2009 wurde nur knapp ein Fünftel des erhofften Stiftungskapitals eingeworben.

Wenige Tage vor dem sechsten Jahrestags des Amoklaufs von Winnenden hat der frühere Vorstandschef der «Stiftung gegen Gewalt an Schulen» mangelnde Hilfe beklagt. «Die Unterstützung hat in den letzten Jahren stark abgenommen. An Spenden kam so gut wie nichts mehr rein», sagte Hardy Schober, der bei der Bluttat am 11. März 2009 seine Tochter verlor, dem Nachrichtenmagazin «Focus» (Samstag).

Gedenken vor der Albertville-Realschule in Winnenden. Foto: Ra Boe / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Gedenken vor der Albertville-Realschule in Winnenden. Foto: Ra Boe / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Statt der erhofften eine Million Euro Stiftungskapital wurden dem Bericht zufolge seit 2009 nur 170 000 Euro eingeworben. Bei der Stiftung war am Samstag zunächst niemand für Nachfragen zu erreichen. Bei dem Amoklauf hatte ein 17 Jahre alter Ex-Schüler in der Realschule in Winnenden und auf seiner Flucht neun Schüler, drei Lehrerinnen, drei weitere Menschen und sich selbst erschossen. (dpa)

zum Bericht: Stiftung will auch des Täters von Winnenden gedenken
zum Bericht: Fünf Jahre danach: Weiße Rosen für die 15 Opfer des Amoklaufs

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