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Zentralabitur: Mathe-Lösungen im Netz – Ministerium sucht nach Quelle. Ein Lehrer?

STUTTGART. Kurz nach dem Mathe-Abitur in Baden-Württemberg sind Lösungen im Internet aufgetaucht. «Wir gehen mit nahezu sicherer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Papiere echt sind», sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Sonntag. Derzeit gehe man davon aus, dass die Lösungen erst nach der Abiturprüfung aufgetaucht sind. Deshalb müssten die Schüler vorerst keine Sorge haben, dass die Prüfungen wiederholt werden müssen. Der Südwestrundfunk (SWR) hatte zuerst von den im Netz kursierenden Lösungen berichtet.

An diesem Montag will das Gymnasialreferat darüber beraten, wie sie in der Sache weiter vorgehen will. Das Ministerium geht derzeit davon aus, dass ein Lehrer dahinter steckt. «Für die Person wird das natürlich unangenehme Konsequenzen haben», sagte der Sprecher. Ein Ausschluss vom Dienst sei zwar möglich, aber wohl unwahrscheinlich. In dieser Woche wird das Mathe-Abi an den technischen Gymnasien geschrieben. Die Aufgaben dort unterschieden sich aber von denen der allgemeinbildenden Gymnasien.

Für die diesjährigen Abiturienten ist der Endspurt angelaufen: Am vergangenen Mittwoch begann für fast 54.000 Schüler das schriftliche Abitur traditionell mit dem Fach Deutsch. Die letzten schriftlichen Prüfungen sind für den 27. März angesetzt. An den allgemeinbildenden Gymnasien legen rund 35 200 Schüler vier schriftliche Prüfungen in Deutsch, Mathematik, einer Fremdsprache und einem weiteren individuell gewählten Kernfach sowie eine mündliche Prüfung ab. An den beruflichen Gymnasien starteten 18 400 Schüler mit den Prüfungen. dpa

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