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Juristinnen sollen Missbrauch an Darmstädter Schule aufklären

WIESBADEN. Das hessische Kultusministerium hat zwei Juristinnen mit der Aufklärung des jahrelangen Missbrauchs von Jungen an einer Darmstädter Schule beauftragt. Beide hatten schon den Abschlussbericht zur Untersuchung der Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule verfasst.

Dabei soll die Wiesbadener Rechtsanwältin Claudia Burgsmüller Ansprechpartnerin für Betroffene sein, wie Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sagte. Die ehemalige Präsidentin des Oberlandesgerichts Frankfurt, Brigitte Tilmann, soll den Fall anhand vorhandener Dokumente und Quellen aufrollen. Es geht um einen 2008 in Haft verstorbenen ehemaligen Lehrer der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Darmstadt, der über die Jahre vermutlich Hunderte seiner Schüler missbraucht hat.

Mit einem ersten Bericht sei in etwa einem halben Jahr zu rechnen, teilte das Ministerium mit. Lorz hatte sich im März erstmals mit Opfern des Mannes getroffen, die mit ihrem Leid an die Öffentlichkeit gegangen sind. Burgsmüller und Tilmann haben schon einen Bericht über den sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule erstellt. (dpa)

zum Bericht: Lehrer missbrauchte Schüler – Minister sagt Aufklärung zu

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