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Linke kämpft für angestellte Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern

Die Linke ist mit einem Vorstoß für bessere Arbeitsbedingungen für die angestellten Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern im Landtag gescheitert. Die größte Oppositionsfraktion hatte am Donnerstag kritisiert, dass das Beamtenrecht auch für die rund 10 000 angestellten Lehrer gilt, obwohl die Beamten bessergestellt sind.

Das sei ungerecht, sagte die bildungspolitische Sprecherin der Linke-Fraktion, Simone Oldenburg. Sie forderte eine attraktive Teilzeitregelung und ein eigenes Dienstrecht für angestellte Lehrer. Zudem sollten Lebensarbeitszeitkonten den Pädagogen ermöglichen, ihre geleisteten Überstunden zu sammeln und am Ende der Dienstzeit als eine Art Vorruhestand zu nehmen.

Der SPD-Abgeordnete Tilo Gundlack warf der Linken vor, eins zu eins die unerfüllten Forderungen der Lehrergewerkschaft GEW aus der letzten Tarifrunde in den Landtag zu bringen. Das sei Populismus, sagte er. Zur Mehrarbeit von Lehrern sagte Gundlack, die geltenden Regeln zum Umgang damit seien völlig ausreichend. dpa

Ein Kommentar

  1. Die Linke hatte als PDS in Regierungskoalition mit der SPD acht Jahre lang die Möglichkeit, sowas umzusetzen, wenigstens dafür zu streiten.

    Die Linke fordert das nur, um sich unter den Lehrern lieb Kind zu machen. Wenn sie an der Macht ist, wird sie wieder sagen: Parteiprogramme sind keine Regierungsprogramme und nun sei man ja Regierung für alle, also auch für die, die die politischen Ziele der Linken nicht unterstützen und deshalb – leider, leider – kann das nun alles doch nicht verwirklicht werden.

    Ham wir alles schon erlebt! (Wobei andere Parteien nicht besser sind.)

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