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Bildungsgipfel: Hessen-SPD drängt ins Kultusministerium

WIESBADEN. Mühsam ringen die hessischen Bildungspolitiker um eine Verständigung in der Schulpolitik für die nächsten zehn Jahre. Die oppositionelle SPD will einer Einigung nur zustimmen, wenn sie künftig auch personell im Schulministerium vertreten sei.

Falls die hessische SPD den Ergebnissen des Bildungsgipfels zustimmt, will sie auch an der Umsetzung mitwirken können. Dann fordere die Partei, im Kultusministerium personell vertreten zu sein, sagte der SPD-Abgeordnete Christoph Degen.

„Ich will da rein“ in moderner Form oder ein gangbarer Weg, um den hessischen Bildungsgipfel doch noch zum Erfolg zu führen? Foto: Christos Vittoratos / Wikimedia Commons (CC-BY-SA 4.0)

„Ich will da rein“ in moderner Form oder ein gangbarer Weg, um den hessischen Bildungsgipfel doch noch zum Erfolg zu führen? Foto: Christos Vittoratos / Wikimedia Commons (CC-BY-SA 4.0)

Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel listete unterdessen in einem Brief an Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) noch einmal auf, was die SPD vom Bildungsgipfel erwarte: längeres gemeinsames Lernen, mehr Ganztagsschulen, mehr Inklusion und Ausbau der Schulsozialarbeit. Bouffier selbst trage mit Angriffen auf die SPD-Schulpolitik wenig dazu bei, den Gipfel zu einem Erfolg werden zu lassen, schrieb Schäfer-Gümbel in dem offenen Brief.

zum Bericht: Grüne beschwören eine Einigung: Hessischer Landtag debattiert über Bildungsgipfel
zum Bericht: künftige Schulstruktur: Landesregierung kann sich für Schülervorschlag erwärmen

Ein Kommentar

  1. Hallo, ich will auch personell in der Regierung vertreten sein, sonst mache ich in der Bildung nicht mehr mit!

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