Einigung am Abend: In NRW wird der Tarifabschluss 1:1 auf die Beamten übertragen – allerdings zeitlich versetzt

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DÜSSELDORF. DGB, DBB und die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben sich mit der nordrhein-westfälischen Landesregierung auf eine vollinhaltliche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Landesbeamten geeinigt. In Kauf nehmen mussten die Gewerkschaften allerdings eine zeitliche Verschiebung der Besoldungsanpassung. Die GEW zeigt sich mit dem Abschluss der Verhandlungen zufrieden.

„Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben wichtige Kernforderungen durchsetzen können und eine Spaltung verhindert. Alle Beamtengruppen und die Versorgungsempfänger profitieren gleichermaßen vom Abschluss. Die zeitliche Verschiebung der 1:1 Übertragung ließ sich vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung nicht verhindern”, erklärte GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer unmittelbar nach dem gefundenen Konsens am Mittwochabend in Düsseldorf.

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In der heutigen zweiten Verhandlungsrunde, die zwischenzeitlich unterbrochen wurde, haben sich nach Gewerkschaftsangaben DGB und die Gewerkschaften GEW, GdP und Verdi mit der Landesregierung auf folgende Schritte geeinigt:
• Die Besoldungsanhebung um 2,1% erfolgt statt zum 1. März 2015 zum 1. Juni 2015.
• Der nächste Anhebungsschritt um 2,3%, mindestens aber um 75 Euro, erfolgt zum 1. August 2016.
• In einem dritten Schritt wurde für das Wahljahr 2017 vereinbart, das noch zu verhandelnde Tarifergebnis 1:1 zu übernehmen, allerdings mit einer dreimonatigen Verschiebung.

Jeweils 0,2 Prozentpunkte gehen wie bisher in die Versorgungsrücklage des Landes zur Sicherung der Pensionsleistungen. News4teachers

Zum Bericht: Besoldungsgespräche: GEW fordert 1:1-Übertragung des Tarifergebnisses – und führt Bayern als Vorbild an

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1 KOMMENTAR

  1. Haben die Beamten weider ihr Ziel erreicht. In den Verhandlungen die berechtigten Forderungen vor allem der tarifbeschäftigten Lehrkräfte nach einer Lehrereingruppierungsordnung blockiert bzw. behindert, aber Hauptsache die Nettolohnschere steigt – wenn auch zeitverzögert.

    Es wird Zeit, dass die tarifbeschäftigten mit einer negativen Gehaltsforderung in die verhandlungen gehen. Dann ist die tarifunion von GEW und DBB ganz schnell am Ende und die DGB-Mitgliedsorganisationen könnten die Ziele der Mitglieder vertreten. Sie sollte sich aber vorher der bemteten Mitglieder im Interesse der tarifbeschäftigten entledigen.

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