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Elternverband schreibt Brief an GDL-Chef Weselsky: Bahnstreik gefährdet wichtige Prüfungen an Schulen

Bekam Post von der Landeselternkonferenz NRW; GDL-Chef Weselsky. Foto: Streikrecht-Tarifeinheit-Gewerkschaftspluralismus / flickr (CC BY 2.0)

Bekam Post von der Landeselternkonferenz NRW; GDL-Chef Weselsky. Foto: Streikrecht-Tarifeinheit-Gewerkschaftspluralismus / flickr (CC BY 2.0)

DÜSSELDORF. Die Landeselternkonferenz sieht zentrale Abschlussprüfungen von Zehntklässlern in Nordrhein-Westfalen wegen des erneuten Bahnstreiks gefährdet. Am Dienstag werde die schriftliche Arbeit in Mathe für die Zehntklässler aller Schulformen geschrieben, der ab 02.00 Uhr geplante Streik solle daher um einige Stunden verschoben werden. Dazu forderten die Elternvertretungen den Vorsitzenden der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, in einem am Montag veröffentlichten Brief auf. «Ein entspanntes Schreiben und korrekte Teilnahme an der Prüfung» werde durch den Ausstand Tausenden Schülern unmöglich gemacht.

«Wir als Landeselternkonferenz NRW betrachten es mit großer Sorge, wie hier Unsicherheiten geschürt und in Kauf genommen werden. Die Prüflinge haben sich lange auf diese Klausuren vorbreitet und sind nun die Leidtragenden.» Die Ergebnisse seien wichtig «für das Erreichen eines bestmöglichen Schulabschlusses und damit auf die berufliche Zukunft der Zehntklässler.» dpa

2 Kommentare

  1. Das Risiko zum Arbeitsplatz oder zu einer Prüfung zu kommen, liegt bei den Betroffenen. Der Streik ist weit genug im Vorfeld angekündigt worden, es liegt also beim Nicht-Erscheinen zur Prüfung keine höhere Gewalt vor.

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