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Hochschulprofessoren klagen über schlechtere Arbeitsbedingungen

Viele Hochschulprofessoren in Deutschland klagen über verschlechterte Arbeitsbedingungen. Laut einer neuen Studie, die die Bildungsgewerkschaft GEW am Donnerstag in Berlin vorstellte, beklagen dies 59 Prozent der Befragten. 54 Prozent der Wissenschaftler gaben an, dass sich ihr Arbeitsaufwand durch die jüngsten Hochschulreformen erhöht habe. Für 78 Prozent der Befragten habe der Druck zugenommen, Drittmittel einzuwerben.

Die Studie stützt sich auf eine Befragung von Wissenschaftlern. Sie wurde von Forschern der Humboldt-Universität Berlin und der Universität Mannheim erstellt.

Vom Bund, den Ländern und den Hochschulen forderte die GEW, die Hochschulbeschäftigten stärker zu unterstützen. GEW-Vize Andreas Keller beklagte Mehrbelastungen etwa durch die Reform der Curricula sowie eine immer intensivere Betreuung von immer mehr Studierenden. «Die Kollegen engagieren sich hoch motiviert in der Lehre, doch auf Dauer können sie die zusätzlichen Aufgaben nur schultern, wenn sie aktive Unterstützung und Entlastung bekommen.» dpa

Link zur Studie

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