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KMK-Präsidentin Kurth mahnt Lehrer zur Fortbildung – auch in den Ferien

DRESDEN. Mit den steigenden Anforderungen an den Lehrerberuf steigt nach Einschätzung von Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) auch der Bedarf an Fortbildungen. Lebenslanges Lernen und Weiterbilden sei wichtig, weil der Beruf immer herausfordernder werde, sagte die Ministerin.

Hält Lehrer-Fortbildungen für wichtig: Sachsens Kultusmnisterin Brunhild Kurth. Foto: PR

Hält Lehrer-Fortbildungen für wichtig: Sachsens Kultusmnisterin Brunhild Kurth. Foto: PR

So bietet das Sächsische Bildungsinstitut Fortbildungen für Führungskräfte wie Schulleiter, deren Stellvertreter oder Fachberater an. Jedes Jahr nehmen nach Ministeriumsangaben rund 8000 Lehrer an dem Programm teil. Hinzu kommen die schulinternen Fortbildungen für Lehrer, wobei den Schulen in Sachsen ein Budget von 25 Euro pro Lehrer zur Verfügung steht – insgesamt beläuft sich die Summe in diesem Jahr auf rund 800.000 Euro. Lehrer könnten sich auch Experten an die Schulen holen oder bei einem der pädagogischen Tage über spezielle Themen sprechen. Kurth betonte, dass für Weiterbildung oft unterrichtsfreie Zeiten wie die anstehenden Sommerferien genutzt würden. «Die schulfreie Zeit ist für die Lehrer nicht gleich Ferienzeit», so Kurth. dpa

Zum Bericht: KMK-Präsidentin Kurth nimmt Lehrer in Schutz: „Schule ist nicht Reparaturbetrieb der Gesellschaft“

6 Kommentare

  1. Entweder dienen die Ferientage, die über den gesetzlichen Urlaubsanspruch hinausgehen, dem Abbau von Überstunden oder der Fortbildung. Beides geht ja nun einmal nicht. Folglich in den Sommerferien Überstunden abbauen und während der Unterrichtszeit genehmigte Fortbildungen besuchen. Die Alternative ist der Ausgleich von Mehrarbeit durch Freizeitausgleich wie in anderen behörden auch. Nur dazu müssten ja dann die Zeiten als Mehrarbeit erfasst werden, die nicht im Unterricht vor einer Klasse anfallen.

  2. viele fortbildungsanbieter bieten während der ferien keine Veranstaltungen an.

    insgesamt riecht die forderung stark nach sozialneid.

  3. Unverschämtheit – viele Lehrer bilden sich regelmäßig fort, obwohl etliche Veranstaltungen den Namen Fort- und Weiterbildung kaum verdienen und sie oft privat (und da meine ich keinen kleinen Obolus von 20,00€) ordentlich in den Geldbeutel greifen müssen. Das Angebot in den Ferien ist mehr als überschaubar. Ich hoffe doch, dass die Politikerin sich ebenfalls regelmäßig im Bereich der Bildung weiterbildet um derartige Mahnungen adäquat untermauern zu können.
    Die Frage nach Regeneration und Urlaub scheint sich ja nicht zu stellen, da jeder Lehrer nach belieben diesen nehmen kann. Hurra ein Ablenkmanöver zum Sommerloch ist wieder online. Da fällt mir nur noch ein“ und jährlich grüßt das Murmeltier“

  4. „Mit den steigenden Anforderungen an den Lehrerberuf steigt nach Einschätzung von Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) auch“

    … die Notwendigkeit der Anerkennung desselben, die sich endlich in Lohnerhöhung und Freizeitausgleich niederschlägt.

    Wäre ja auch mal eine schöne Meldung 🙂

    Lehrer sind in Dauer-Fortbildung, der kleinste Teil …und vermutlich auch nicht immer der beste … findet in angebotenen Kursen statt.

  5. Wieder einmal jemand, der keinerlei Ahnung davon hat, wie die Arbeitszeit von Lehrern aussieht. Gabs da nicht neulich schon einmal den Fall, dass ein Gericht in Niedersachsen die Arbeitszeiterhöhung von Lehrern gekippt hat, weil das Kultusministerium keinerlei Angaben über die Arbeitszeit ihrer Angestellten machen konnte???

    • Ja und, was muss eine sächsische Schulministerin ein Urteil zur Arbeitszeit niedersächsischer Beamter an Gymnasien interessieren? Sie hat weniger gymnasien und vor allem nur ganz wenige Beamte in ihrem Beritt.

      Für sächsische lehrkräfte wäre vermutlich eine Reise ind die benachbarten Bundesländer eine Fortbildung zum vernünftigeb Spracherwerb:)

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