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Kommunen im Kita-Streit kompromisslos – Verweis auf Flüchtlingskosten

MÜNCHEN. Die steigenden Ausgaben für Asylbewerber verschärfen den Streit um eine bessere Bezahlung von Kita-Beschäftigten. Die Kommunen würden den Gewerkschaften «schon wegen der großen Flüchtlingsbelastung keine Zugeständnisse machen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, dem Nachrichtenmagazin «Focus». «Auch Streiks werden wir nicht auffangen können.» Das werde die Eltern finanziell voll treffen.

«Ich appelliere an die Gewerkschaften, den Zusammenhang zwischen der angespannten Finanzlage der Kommunen, unter anderem durch die hohen Kosten für die Flüchtlinge, und unrealistischen Gehaltsforderungen der Kita-Beschäftigten zu erkennen und einzulenken», sagte Landsberg.

Städtetagspräsidentin Eva Lohse erklärte im «Focus», schon nach dem Ergebnis der letztlich gescheiterten Schlichtung kämen erhebliche Belastungen auf die Haushalte der Kommunen zu. Besonders treffe das finanzschwache Städte und Gemeinden mit hohen sozialen Ausgaben.

Die Gewerkschaftsvertreter hatten die Schlichterempfehlung zunächst akzeptiert, ihre Basis hatte den Vorschlag dann aber abgelehnt. Eine neue Verhandlungsrunde war Anfang August ohne Ergebnis geblieben. Gibt es keine Einigung, drohen ab Oktober neue Streiks. In dem Schlichterspruch von Ende Juni waren Einkommensverbesserungen zwischen 2 und 4,5 Prozent für die Beschäftigten im Erziehungs- und Sozialbereich vorgesehen. dpa

2 Kommentare

  1. Jetzt werden die Flüchtlinge sogar dafür instrumentalisiert. Ich könnte k….n !!

    • Oh weh, Sie werden sicher auch noch erleben müssen, dass die Flüchtlinge für die katastrophalen Ergebnisse der Inklusion herhalten müssen, die auch sonst entgegen aller vorherigen Versprechungen als Sparmodell und nicht als Erfüllung von Menschenrecht gedacht war. Jetzt aber gibt es die perfekte Ausrede.
      Schade, ich hätte gern erlebt, dass die Inklusion als Betrug auffliegt und deren Macher sich nicht davonschleichen können mit der Ausrede, es habe zum guten Gelingen ja nur am nötigen Geld gefehlt.

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