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Streit um Finanzierung der 24-Stunden Kita in Rostock

Der für September geplante Betriebsbeginn der 24-Stunden-Kita in Rostock verzögert sich. Grund ist die unklare Finanzierung der zusätzlichen Betreuungszeit. Wie Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) am Mittwoch sagte, ist die gemeinsame Finanzierung der Kitaplätze durch Land, Stadt und Eltern nur für die Zeit von 6.00 bis 20.00 Uhr geregelt. Rostock sehe sich außerstande, zusammen mit Eltern die Zusatzkosten von bis zu einer halben Million Euro für rund 75 entsprechende Plätze zu tragen. «Das Mindeste ist, dass das Land für die Zusatzkosten den gleichen Anteil wie für die regulären Kosten trägt», sagte Bockhahn. Dieser liege bei rund 25 Prozent.

Indiviuelle Angebote für Kinder sind begehrt. (Foto: SFA Union City/Flickr CC BY-NC 2.0)

Das Kita-Angebot soll sich hauptsächlich an Krankenhaus- und Polizeiangestellte richten. (Foto: SFA Union City/Flickr CC BY-NC 2.0)

Wenn das Land ein Interesse daran habe, dass die 24-Stunden-Kita hauptsächlich für Beschäftigte der Uniklinik und der Polizei angeboten wird, könne auch eine Kostenbeteiligung erwartet werden, sagte Bockhahn. Es gebe bislang keine Gespräche zwischen Stadt und Land. Die Stadt sei jederzeit dazu bereit. Nach dem Stand der Dinge werde die Kita nur mit dem Regelbetrieb öffnen.

Ein Sprecher des Sozialministeriums sagte, das Kindertagesförderungsgesetz regele die Finanzierung unabhängig von der Öffnungszeit. Das Land könne diesen Rahmen nicht überschreiten. dpa

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