Glückklicherweise! Die meisten Deutschen halten Fremdsprachen in der Kita für Quatsch

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Die meisten Deutschen finden, dass Kinder erst ab der Grundschule Fremdsprachen lernen sollten. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage hervor. Demnach halten 49 Prozent der Befragten die ersten vier Schuljahre für die richtige Zeit, eine erste Fremdsprache zu lernen. 16 Prozent sind sogar der Meinung, dass die Kinder damit erst ab der 5. Klasse starten sollten. Vom Fremdsprachen-Unterricht im Kindergarten halten nur wenige etwas: 29 Prozent der Befragten halten die Kita-Zeit für passend.

Noch deutlicher fielen die Ergebnisse unter den Befragten aus, in deren Haushalt Kinder leben. Von ihnen meinen 78 Prozent, dass die Kinder im Grundschulalter oder später eine Fremdsprache lernen sollten. Nur 20 Prozent von ihnen sagten, dass der Sprachunterricht schon vor der Schule beginnen müsste.

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Das Marktforschungsinstitut Forsa befragte im April im Auftrag von Casio 1004 Menschen ab 14 Jahren. dpa

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1 KOMMENTAR

  1. Wenn Fremdsprache, dann innerhalb der Familie, wenn es sich um Migranten handelt, die neben deutsch auch ihre eigentliche Muttersprache perfekt beherrschen.

    Fremdsprachenunterricht halte ich für Quatsch. Vielmehr sollen deutsch und Schulreife sichergestellt werden, wozu insbesondere der Umgang mit anderen Kindern und Geduld gehören. Den Pseudoenglischunterricht in der Grundschule halte ich aber auch für überflüssig, weil inhaltlich kaum der Rede wert. Rechtschreibförderung o.ä. finde ich viel wichtiger.

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