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Schulen aus Hessen, Bremen und dem Saarland gewinnen Kulturtrialog-Preise

BAD HOMBURG. Für ihr Engagement zur Verständigung von Christen, Juden und Muslimen haben Schulen aus Südhessen, Bremen und dem Saarland im Schulenwettbewerb «Trialog der Kulturen» der Herbert Quandt-Stiftung die Hauptpreise erhalten. Wie die Stiftung in Bad Homburg mitteilte, bekommen die drei Schulen aus Lampertheim, Bremen und dem saarländischen Nohfelden-Türkismühle jeweils 9000 Euro. Mit dem Geld solle es den Schulen ermöglicht werden, ihr Engagement für Verständigung fortzusetzen.

Das Lampertheimer Lessing-Gymnasium wurde für das Projekt «Vereint in Verschiedenheit» ausgezeichnet, das etwa eine Passage der Weltreligionen gestaltete, eine Trialog-Hymne komponierte und Begegnungen in einem Erzählcafé organisierte. Die Grundschule Borchshöhe aus Bremen analysierte mit Schülern Fluchtgründe wie religiöse Verfolgung, Krieg, Kinderarbeit, Armut, Arbeitslosigkeit und Umweltzerstörung und gestaltete ein Theaterstück mit dem Titel «Stadt der Schatten».

Die Gesamtschule/Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle im Saarland band alle 1050 Schüler in ihr Projekt «Spuren suchen … Spuren hinterlassen …» ein. Bei der Aufarbeitung der jüdischen Geschichte habe die Schule Berührungsängste behutsam überwunden und nichts tabuisiert, urteilte die Jury. Insgesamt 22 Schulen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Neun Schulen wurden ausgezeichnet und erhielten für vorbildliche Beiträge insgesamt 60 000 Euro. dpa

Trialog-Schulenwettbewerb

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