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20 Euro zu viel – Verkehrsverbund kassiert Städte bei Schülertickets ab

Die Gemeindeprüfer haben die Kommunen und ihre Erstattungen für Schülertickets an Nahverkehrsverbünde kritisch unter die Lupe genommen. Nach einer Untersuchung der Praktiken im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) bezeichnete die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA) die Beiträge, die Verkehrsunternehmen gezahlt werden, als intransparent. Die Kommunalaufsicht müsse die Beträge besser prüfen, sagte ein Sprecher am Freitag in Herne.

Die Städte zahlen für die sogenannten Schokotickets, deren Kosten sie bei anspruchsberechtigten Schüler übernehmen, mehr Geld an die Verkehrsunternehmen, als im freien Verkauf bezahlt würde. Es gehe um Differenzen bis zu etwa 20 Euro. Die Verträge der Städte Dortmund und Düsseldorf mit dem öffentlichen Verkehrsunternehmen führten zum Beispiel zu einer «nicht offenkundigen, möglichen Subventionierung des ÖPNV». Von dem Problem seien mehr oder weniger alle Städte im Einzugsgebiet des VRR betroffen, da sie ähnliche Verträge abgeschlossen haben. Der ÖPNV müsse zwar finanziert werden, dies müsse aber transparent bleiben. dpa

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