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„Bin nicht der richtige“: Lohse zieht Kandidatur für Präsidentschaft der Humboldt-Uni zurück

BERLIN. Der Würzburger Mediziner Martin Lohse will nun doch nicht neuer Präsident der Berliner Humboldt-Universität (HU) werden. «Der vom Kuratorium zur Wahl aufgestellte Kandidat Martin Lohse hat seine Kandidatur zurückgezogen», teilte die HU am Montag auf Anfrage mit und bestätigte einen rbb-Bericht. Die Findungskommission werde nun die Suche nach einem Kandidaten fortsetzen. Das Konzil der Universität wollte den Präsidenten eigentlich am 17. November wählen.

Präsidentschaft vakant: Fassade der Berliner Humboldt-Universität. Foto: Rolf Handke / pixelio.de

Präsidentschaft vakant: Fassade der Berliner Humboldt-Universität. Foto: Rolf Handke / pixelio.de

Lohse begründete seine Absage auf dpa-Anfrage damit, dass die anstehenden Aufgaben der HU weitaus mehr «von Verwaltungs- und Finanzierungsaspekten geprägt» seien als er sich das vorgestellt habe. «Dafür bin ich nicht der Richtige – meine eigene Stärke liegt eher in der Konzeption und Realisierung von Forschungs- und Lehrstrukturen, nicht Verwaltungs- und Finanzorganisation», sagte der bisherige Kandidat. Deshalb habe er den weiteren Sondierungsprozess abgebrochen.

Lohse ist Pharmakologe und war nach HU-Angaben bis September Vizepräsident für Forschung an der Universität Würzburg. Der amtierende Präsident Jan-Hendrik Olbertz hatte bereits im März angekündigt, nach fünf Jahren nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung zu stehen.

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