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„Kulturagenten“ sollen Schüler für Kunst begeistern – zweite Phase des Projekts

DÜSSELDORF. Ein Kino im Schulflur, eine Ausstellung aus Pappkartons oder ein Atelier im Bauwagen: Bei solchen Projekten gingen Schüler in fünf Bundesländern in den vergangenen Jahren mit der Kunst auf Tuchfühlung. «Kulturagenten für kreative Schulen» hatten die Projekte mit den Schülern entwickelt. Das Ziel des Programms mit dem gleichen Namen: Die Jugendlichen an Kultur heranführen und Kunst als festen Bestandteil an Schulen etablieren.

Nun hat die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) die zweite Phase des Projektes gestartet. In NRW machen diesmal 29 Schulen mit. Hinter dem Programm stehen das Land, die Stiftung Mercator sowie die Kulturstiftung des Bundes. Auch in Hamburg, Thüringen, Berlin und Baden-Württemberg sollen weiterhin Kulturagenten zum Einsatz kommen.

Als Agenten arbeiten etwa Theaterpädagogen oder Künstler. Sie sollen als Schnittstelle zwischen Schülern, Lehrern, Künstlern und Kulturinstitutionen agieren. «Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam mit diesen Gruppen institutionsübergreifende Kulturprojekte zu schaffen», sagt Kristin Bäßler von der Geschäftsstelle des Programms in Berlin. Heraus kam etwa der Aktionstag «Kultur bewegt» in Münster, bei dem die Schüler interaktive Theaterstücke aufführten oder Skulpturen vorstellten.

In Nordrhein-Westfalen arbeiten zehn Agenten in Städten wie Aachen, Krefeld oder Oberhausen. Mit im Boot sind fünfte bis zehnte Klassen von insgesamt 29 Gymnasien, Förder-, Gesamt-, Haupt- und Realschulen. Künftig sollen sich die in den Kommunen angestellten Agenten noch stärker um eine Vernetzung kümmern. dpa

Hier gibt es weitere Informationen zu dem Projekt.

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