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Mecklenburg-Vorpommern: Bewegliche Ferientage werden feste

SCHWERIN. Es soll die Inklusion fördern, Schülertransportkosten sparen und Familien entlasten. Mecklenburg-Vorpommerns Regierung schafft die beweglichen Ferientage ab.

Familien mit Kindern an unterschiedlichen Schulen wird es freuen: Mecklenburg-Vorpommern schafft die drei beweglichen Ferientage pro Schuljahr ab, die jede Schule bislang selbst festlegen kann. Vom Schuljahr 2017/18 an sollen zwei dieser Tage landeseinheitlich um den Reformationstag am 31. Oktober herum gelegt werden. Dadurch gebe es zusätzliche (Kurz-)Ferien für alle im Spätherbst, heißt es aus dem Schulministerium. Zuvor hatte die «Ostsee-Zeitung» berichtet.

leerer Klassenraum mit "hochgestellten" Stühlen

In Mecklenburg-Vorpommern sollen die Klassenzimmer künftig zur gleichen Zeit leer sein. Das spart Kosten und kommt Familien mit mehreren Kindern entgegen. Foto: Silvmedia/Flickr (CC BY 2.0)

«Für Eltern mit mehreren Kindern bedeutet neue Regelung eine große Entlastung», sagte Minister Mathias Brodkorb (SPD). Zum Beispiel müssen Eltern mit zwei Kindern, die verschiedene Schulen besuchen, bislang für die Betreuung ihrer Sprösslinge mitunter zusätzlich Urlaub nehmen, wenn die Ferientage der Schulen unterschiedlich sind.

Zudem soll der Schülerverkehr günstiger werden, da die Verkehrsbetriebe an den drei künftig festen Ferientagen keinen Schulbus mehr auf die Straße schicken müssen. Der dritte bewegliche Ferientag wird nach der neuen Verordnung für die Jahre 2017 bis 2023 künftig landesweit als Brückentag am Freitag nach Himmelfahrt genutzt.

Mit der neuen Regelung lasse sich auch die Inklusion besser umsetzen, so Brodkorb weiter. Sonderpädagogen, die an verschiedenen Schulen unterrichten, hätten künftig ebenfalls drei ganze freie Tage. «Es kommt also nicht mehr vor, dass sie an einer Schule unterrichten können, an der anderen aber nicht, obwohl sie sich eigentlich im Dienst befinden.»

Die Allgemeine Ferienverordnung sieht noch weitere Neuerungen vor. So sollen die einwöchigen Herbstferien ab 2018 in der ersten Oktoberhälfte stattfinden. So soll der erste Unterrichtsblock nach Schuljahresbeginn verkürzt werden, der vor allem für Erstklässler sehr lang gewesen sei. Eltern und Lehrer hätten sich eine Verkürzung gewünscht, sagte Brodkorb. (dpa)

Ein Kommentar

  1. oh mann. der Hauptgrund sind die kosten. kurzferien zwischen den herbst- umd weihnachtsferien sind unsinn, besser wären wenn überhaupt kurzferien mitte februar, weil es zwischen neujahr und istern sonst überhaupt nichzs gibt. letzteres können bis zu drei Monate Schule bedeuten.

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