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Rückgang: Nur etwa die Hälfte aller Studienfächer ist zulassungsbeschränkt

BERLIN. Für knapp die Hälfte aller Studienangebote gilt in Deutschland eine beschränkte Zulassung, etwa durch Numerus Clausus (NC). Wie die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am Dienstag in Berlin mitteilte, ging der Anteil im Wintersemester aber von 49,5 Prozent auf 46,1 Prozent zurück. «Die Anstrengungen der Hochschulen, möglichst vielen Bewerberinnen und Bewerbern ein Studium zu ermöglichen, haben mit Hilfe des Hochschulpakts gegriffen», sagte HRK-Präsident Horst Hippler zu den aktuellen Hochschulkompass-Daten.

Mit Ausnahme des Saarlandes war die Zahl der Zulassungsbeschränkungen überall rückläufig – zum Teil allerdings auf weiterhin hohem Niveau: So lag der Anteil in Hamburg bei über 80 Prozent, in Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen und dem Saarland bei gut 60 Prozent. In den fünf östlichen Bundesländern war der Anteil der NC-Fächer durchweg unterdurchschnittlich, am geringsten in Thüringen mit 12,8 Prozent. Aber auch Bayern (31,6 Prozent), Rheinland-Pfalz (32,1) und Hessen (43,5) lagen unter dem Schnitt.

Die HRK-Statistik weist für das Wintersemester 18 000 Studienangebote aus, davon rund 8300 Bachelor- und 8100 Masterprogramme. Über 90 Prozent der Studiengänge führen also zu Bachelor oder Master, der Rest im wesentlichen zu staatlichen oder kirchlichen Abschlüssen. (dpa)

Ein Kommentar

  1. die Verteilung der Studieninteressenten muss man allerdings berücksichtigen. zwar ist der Studiengang Mathematik mangels Studenten ohne Beschränkung, der Großteil der angehenden Studenten mathematisch hingegen schon. nicht ohne Grund identifizieren viele bei n4t erwähnte soziologische Studien Korrelation mit Kausalität.

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