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Schülerin auf dem Schulweg von Schulkameraden niedergestochen – lebensgefährlich verletzt

WETZLAR. Eine 15-jährige Schülerin ist auf dem Schulweg im hessischen Wetzlar niedergestochen worden. Sie erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Täter ist offenbar ein 17-Jähriger, der dieselbe Schule besucht. Dies berichtet die „Gießener Allgemeine Zeitung“.

Die Tat soll sich dem Bericht zufolge kurz vor Schulbeginn auf einem Fußweg im Bereich einer nahe gelegenen Bushaltestelle ereignet haben. Das Mädchen war wohl gerade auf dem Weg zu ihrem Schulgebäude, als der junge Mann gegen 7.50 Uhr von hinten an die Jugendliche herangetreten und ihr zweimal mit einem Messer in den Rücken gestochen haben soll.

Mehrere Zeugen beobachteten den Vorfall und alarmierten die Polizei. Der mutmaßliche Täter floh nicht, sondern ließ sich von der zuerst eingetroffenen Streife der Polizei widerstandslos festnehmen. Er habe den Messerangriff bereits gestanden und befinde sich in Polizeigewahrsam, hieß es. Die Polizei geht davon aus, dass sich Täter und Opfer kennen.

An der Schule herrscht tiefe Betroffenheit. In einer gemeinsam mit dem Schulamt veröffentlichten Presseerklärung heißt es: »Unsere Gedanken sind bei unserer Schülerin, der wir von Herzen wünschen, dass sie bald wieder gesund wird.« Gegenüber der Zeitung erklärte die Schulleiterin, dass alle Schüler, die dies wünschten, den schulpsychologischen Dienst in Anspruch nehmen könnten. Selbstverständlich stünden den Kindern und Jugendlichen auch die Sozialarbeiter und Lehrer der Schule zur Verfügung.

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