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Ex-Philologenchef Manke nach Rücktritt: «Tut weh, wie ich behandelt wurde»

HALLE. Der zurückgetretene Chef des Philologenverbands in Sachsen-Anhalt, Jürgen Mannke, zeigt sich enttäuscht von seinen ehemaligen Kollegen.

Der Verbandsvorstand habe ihn aus dem Amt gedrängt, sagte Mannke der «Mitteldeutschen Zeitung». Der Leiter des Goethegymnasiums Weißenfels war nach einem Artikel über Flüchtlinge bundesweit in die Kritik geraten. Er hatte unter anderem vor einer «Migranteninvasion» gewarnt. Fünf von acht Mitgliedern hätten ihm per E-Mail zum Rücktritt geraten, nachdem der Vorstand zuvor sein Rücktrittsangebot nicht angenommen habe, so Mannke. «Es tut sehr weh, wie ich behandelt worden bin.»

Mannkes Nachfolger, Hermann Weinert, sagte der Zeitung, er wisse nichts davon, dass Mannke aus dem Amt gedrängt worden sei. «Es gab aber Sorgen aus dem Vorstand heraus, dass es nicht wie bisher weitergehen könne.» Er bedauere, dass Mannke auch aus dem Verband ausgetreten sei, sagte Weinert weiter. Der Philologenverband gilt als Fachgewerkschaft der Gymnasiallehrer. dpa

Zum Bericht: Zum Rücktritt des Philologen-Chefs – Warum Mannke kein Opfer ist

Ein Kommentar

  1. so läuft das doch immer. Vergleiche – auf etwas höherer Ebene – den Rausschmiss des Nobelpreisträgers Tim Hunt.

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