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Ministerpräsident Kretschmann: Häufiger im Wirtshaus als in Schule

STUTTGART. In der elften Klasse ist er einmal sitzengeblieben und auch sonst war Baden-Württembergs Ministerpräsident – hauptberuflich selbst Lehrer – wohl kein Musterschüler.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat in seiner Schulzeit in einem katholischen Internat eine Abscheu gegen autoritäre Strukturen entwickelt. «Natürlich wuchs in mir das Bedürfnis, das jahrelang Verbotene nachzuholen – und so fand ich mich häufiger im Wirtshaus wieder als über meinen Schulbüchern», schrieb Kretschmann in der aktuellen Ausgabe der «Zeit» über das Thema Schulversager.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann ist kein Freund des Sitzenbleibens. Foto: BÜNDNIS 90/Die Grünen/Flickr CC BY 2.0

Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann ist kein Freund des Sitzenbleibens. Foto: BÜNDNIS 90/Die Grünen/Flickr CC BY 2.0

In der elften Klasse habe er eine «Ehrenrunde» drehen müssen, in seinem Jahrgang sei damals mindestens die Hälfte aller Schüler einmal sitzen geblieben. Dies sei auch nicht mehr sozial geächtet gewesen, meinte der Politiker. «Ich bin später dann selbst Lehrer geworden und war nie ein Anhänger dieser grobschlächtigen Sitzenbleib-Ordnung.» (dpa)

2 Kommentare

  1. Das bringt ihm bestimmt 2%Punkte.

    • Trotz Schulpolitik und den massiven Protesten gegen die „sexuelle Vielfalt“ legen die Grünen in der neuesten Umfrage noch zu.

      90% sind lt. Umfrage gegen die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Dennoch brauchte die CDU aktuell kaum weniger Zuspruch zu befürchten.

      Wie verrückt ist das eigentlich alles?

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